So kann eine Nacht im HOK sein

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    cado
    Administrator

    Geschrieben am 01. September 2018 15:27 von hida

    Es war Freitag im HOK:
    Auf der Homepage des Hexenhaus fand ich sie, die bezaubernde Lady.

    Wir kannten uns nicht und doch wollten wir uns im Haus am Walensee treffen. Auch wenn man weiss, was man in dem gelben Haus mit der Hexe drauf sucht, will und ab und zu bekommt, war etwas Nervosität dabei.

    Es war soweit, ausserhalb des Hauses, der erste bewusste Blick in die Augen, die klaren glänzenden Augen. Ein sanftes lächeln stand ihr im Gesicht, welches etwas beruhigen wirkte. Wir gingen zusammen als Paar ins kleine Paradies am See.

    In der Garderobe, raus aus den Jeans, raus aus dem Alltag und rein in die schwarzen Strümpfe, den heissen Slip und das Verführerische Oberteil. Was für ein Anblick, was ist aus der Züchtigen Frau von draussen nur geschehen. Eine Verwandlung zu einem Vamp, einem durstenden Weib. Die Gier nicht nach Blut, nein nach dem Nektar der Lust.

    Der erste Gang ging an die Bar. Eine kleine Begrüssung da, ein Hallo dort, mal ein Küsschen unter Freunden. Ein Drink sollte etwas Ruhe einkehren lassen um einander real besser wahrzunehmen. Doch wie soll man mit small talk und einem Drink das wallende Blut kühlen?! Es gab nur mehr einen Weg, zur Treppe deren aufsteigen in die Wolken der Lüste führt.

    Wo geht man nun hin? Erst den Körper des andern mit Öl und Händen erkunden, geht nicht zu gross ist das Verlangen nach mehr viel mehr als nur Berührungen. Doch will man es mit anderen Teilen? Nein, zu neu zu unerforscht ist die Haut des anderen. Wo ist das nächste Zimmer, welches keine Blicke zulässt?

    Angekommen, die Welt ausgesperrt nur noch du, ich und unserer Triebe. Innige tiefe Küsse, forschende Hände, steigender Puls. Blut sammelt sich an einem Punkt, lässt wachsen was wachsen soll. Die entzückenden schwarzen Kleinigkeiten fallen zu Boden. Schnell das Tuch auf die Matte um nur Sekunden später drauf zu liegen.

    Die Knospen auf den Busen, heben sich empor laden ein um berührt und geküsst zu werden. Das leichte zucken des Bauchs eine Einladung für die Finger hinab zugehen zur Grotte der Freuden. Die Fingerspitzen fühlen die Wärme und Bereitschaft für mehr als nur Berührungen. Schenkel weiten sich voneinander, das Verlangen nach mehr wuchs zur Begierde nach viel mehr.

    Das was den Mann zum Mann macht steht strotzend bereit um der Begierde gerecht zukommen. Langsam schiebt sich die Spitze an den Eingang zum kleinen Paradies auf Erden. Leichtes drücken eröffnet sanft die Pforten zur Grotte der Lust. Millimeter um Millimeter dring des Mannes Stück in dem seine Kraft bemessen wird ein. Leise Atemzüge sagen, mach weiter, tiefer komm ganz in mich. Völlig zu einem verschmolzen einen Moment innehalten, so ruhig sein, dass das Einzige was man hört der eigene Herzschlag ist.

    Langsam wieder raus, doch nicht ganz nur bis kurz vor das austreten aus den Pforten. Dann leichte Bewegungen des Beckens, zurück, nach vorne, zurück und nach vorne. Jedes Mal bis so tief bis die vorderste Spitze ganz drinnen ankommt. Bald reicht es so sanft nicht mehr, die Bewegungen will man nicht mehr kontrollieren. Die pure Lust hat nun alles übernommen. Schnellere, tiefere, härtere Stösse dominieren nun den Akt der Lüste. Es gibt kein Halten mehr, das Blut schiesst wie Lavaströme durch die Adern. Die Muskeln fangen an zu brennen, das Herz schlägt nicht mehr, es hämmert in der Brust wie eine Horde wildgewordener Büffel welche mit ihren Hufen die Steppe zum Erbeben bringen. Der Moment der Erlösung muss bald kommen doch geht es noch nicht, sie ist noch nicht auf dem gleichen Höhenflug. Noch einmal die letzten Kräfte sammeln um sich hinzugeben und schlussendlich der süssen Erlösung hinzugeben.

    Der Moment ist da, der Moment, an dem sich alle Muskeln zusammenziehen um gleich darauf sich entspannen. Im Kopf ist es wie zischende Blitze alles durchströmen, verschwindet nicht wird mehr wahrgenommen. Es fühlt sich an als gäbe es nur noch 2 Menschen auf der Welt.

    Sekunden fühlen sich wie Minuten an, Minuten, die man braucht um wieder zurück in die Welt zukommen. Langsam wird alles wieder Real. Das Blut verteilt sich wieder, der Herzschlag beruhigt sich und man ist zurück. Sanfte Küsse, zarte Berührungen erleichtern den Übergang in die Gegenwart. Noch einmal tiefe Blicke in die Augen in das lächelnden Gesichts der Schönen.

    Nun geht es von der Matte kurz unter die Dusche, die den Schweiss der Lust um die Hitze der Haut etwas abzukühlen. Die Bar ruft, denn die Kehle ist ganz trocken.
    Lange hält es uns nicht da! Denn immer schreit es noch le sexe beaucoup plus. Zuvor waren es nur sanft sinnliche Momente, zarte Berührungen. Doch wir sind im HOK, in dem HOK wo es so viele möglich Facette gibt um sich auszuleben.

    Der Keller ruft:

    Von der Bar geht der Gang in Richtung absteigender Treppe, der Abstieg in den Hexenkessel. Kühle Luft strömt entgegen, etwas dunkler als die anderen Räume. Ketten, Holz, Stahl und Leder. Die Schritte hallen, die Musik erinnert an einen Klostersaal wo Geheimbünden Rituale vollzogen haben. Die Gespielin wird zum liegenden Krauz geführt. Sie muss sich meinem Willen beugen und drauflegen. An armen und Beinen werden Fesseln angelegt. Die Ketten rasseln als sie gespannt werden und die ausgelieferte nackte Frau so stramm fixiert wird.

    Sie liegt nun da, völlig ausgeliefert, der Blick in das lächelnde sanfte Gesicht des Mannes mit welchem sie zuvor im Zimmer so wohl fühlte. Doch das Lächeln verliert an Wärme, die Mundwinkel fallen nach unten, die Züge erstarren in eine Kälte die zum Keller passt. Vor den Augen wird es dunkel, völlig ausgeliefert dem Willen unterworfen, wartend auf…… was, was wird geschehen. Grade noch fühlte es sich an als würde man auf einer weissen Wolke am Horizont schweben. Doch nun, gefesselt auf dem Kreuz als wäre man auf einer schwarzen geladenen Gewitterwolke. Die Sonne hat sich verdunkelt, wann entlädt sie sich unter Blitzen und Donner, wann.

    Der Körper zuckt zusammen bei der ersten Berührung. Die Ungewissheit was ihre Haut da spürt lässt kalten Schweiss aus den Poren fliesen. Entspannung, es sind nur ganz feine Zärtliche Fingerspitzen. Doch dann keine Berührung, keine Geräusch, nur noch die unheimliche Musik. Ungewissheit steigt auf, was passiert wo ist er?! Plötzlich zischt etwas durch die Luft, Lederriemen zerreissen diese. Die Peitsche fährt nieder, die schwarzen Riemen treffen auf die helle feuchte Haut. Schmerz, süsser schmerz jagt wie ein Stromschlag durch den angespannten Körper. Dies wiederholt sich wider und wieder. Brust, Beine, Bauch fast nichts wird verschont. Dann plötzlich wieder diese Stille!

    Schritte entfernen sich um sich gleich wieder zu nähern. Mit einem starken ruck dreht sich das Kreuz, wo ist was, Orientierungslosigkeit. Ein lautes auftreffen des Lederpaddel, doch wo, nirgends das Gefühl getroffen zu sein. Wieder dreht sich das Kreuz, das Lederpaddel trifft wieder, doch wo nur, wo steht er was trifft es?! Dann leichte Klapps er an den Innenseiten der Schenkel, immer weiter hoch. Das Paddel klopft auf den Venushügel, grade so dass der Schmerz die Erregung noch mehr steigert. Das angespannt Gefühl der Ungewissheit, der süsse Schmerz lassen die Begierde nach Befriedigung wachsen. Kräftige Hände greifen die Brüste, halten die Nippel. Nur in Gedanke flehen um mehr Berührungen.

    Doch der Wunsch wird nicht erfüllt, stattdessen zischen abermals Lederriemen durch den Raum zwischen die Beine. Warum schmerzt es nicht, warum durchfliest es den Körper wie ein Orgasmus. Die Riemen schleifen sich über den Bauch, zwischen den Brüsten hoch. Ein leichtes Stöhnen kann nicht mehr unterdrückt werden. Doch dann plötzlich legt sich das Leder um den Hals und lässt so keine Bewegung des Kopfs zu. In der gleichen Sekunde verfliegt die Lust und Unsicherheit kehrt ein. Das Herz Pulsiert, was NUN! Da sind auf einmal zärtliche Lippen die beginnen zu küssen. Sanfte Berührungen, wäre dehnt sich wieder aus, „Bitte nicht aufhören. Doch es hört wieder auf. Keine zärtlichen küssenden Lippen mehr! Eine Berührung zwischen den Beinen, es ist keine Peitsche und auch keine Finger. Es ist die Erlösung, das erlösende Stück Mann, dass die Anspannung nimm und zurück auf die weisse Wolke führ. Die Augen erblicken wieder Licht und das sanft lächelnde Gesicht.

    Langsam wieder in der Welt ankommen. Die Fesseln werden gelöst und das Kreuz, die dunklen Spiele leer zurückgelassen. Langsam gehen wir Richtung der Treppe, doch noch einmal einen Blick zurück. Wider an der Bar etwas trinken, doch die Gedanken immer noch unten im kühlen Keller.

    Die Zeiger an der Uhr stehen erst halb eins. Jetzt schon gehen, wieder hinaus in die biedere Welt, in die Welt voller Schranken für den Sex! Nein, noch nicht. Der Gang geht wieder die Treppe hoch in ein Zimmer ohne Türe. Es ist eine Grosse einladende Spielwiese. Kette zu doch offen für die Blicke.

    Auf der Matte ergeben wir uns dem für was die Wiese gemacht wurde. Alles Drumherum wird vergesse, es versinkt einfach. Doch auch das schönste Spiel braucht mal Pause. An der Kette steht ein Paar, ein kurzer Blick und eine einladende Geste. Der Mann schaut seine Frau an, diese nickt ihm wohlwollen zur. Sie kommen zu uns herein. Alles ab, steigen auf die Matte und beginnen damit was uns so erschöpfte. Wir liegen uns in den Aren, schauen den Beiden zu. Schön zu sehen wie nun bei ihnen alles verschwimmt und in der Hingabe versinkt. Weniger als eine Armlänge sind sie uns nah. Zu schön ist was sie da geniessen, warum sollte man anfassen, wenn die eigen Sinne mit fühlen was sie spüren.

    Die Nacht geht langsam ihrem Ende entgegen. Duschen, Graderobe, öde Strassenkleidung und der nächste gang geht hinaus aus dem Hexenhaus, dem Haus am See, dem kleinen Paradies auf Erden. Ein letzter Kuss und vor dem Heimweg, leider in die gegengesetzten Himmelsrichtungen……………

    Auch wenn der Weg und Trennt so wird er uns wieder zusammenführen da am See ins kleine Paradies.

    #1772
    ? Bella blu ?
    Teilnehmer

    Waaauuu. Ich habe diese Zeilen verschlungen. bin mit diesem Paar mitgegangen in eine Welt der Erotik. Der Spiele, Macht, Triebe. Des Schönen des Lebens! Ich bin mitgegangen mit meinen Gedanken in den Keller. Ich war auch auf dem Kreuz. Ich habe auf das Paddel gewartet. Es ersehnt. Und da…. plötzlich patsch…!
    Danke für diese wunderschöne Geschichte! Ich war auch dabei….. in Gedanken…. und….. jaaaaaa…. sehr schön!
    Bella blu

    #2078
    skydiver
    Teilnehmer

    Ein wunderbar geschriebener Beitrag von einem wissenden, feinfühligen Mann. ein grosses Kompliment, und wie!!! Und Danke, schön, dass es solche Männer wie dich gibt!

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